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Vitales Leben jeden Tag mit der richtigen Ernährung und den besten Produkten

Bio, regional und saisonal in der Küche – Gut für die Gesundheit und für das Klima

Viele Lebensmittel, die wir essen, passen häufig nicht ganz zur aktuellen Saison. Jede Jahreszeit hat seine Merkmale und auch Vorzüge, so auch auf dem Teller. Es gibt viele Gründe, weshalb saisonale, regionale und auch Bio-Produkte immer beliebter werden. Der Nachhaltigkeitsgedanke, der aktuell durch den Großteil unserer Gesellschaft geht, ist nur einer davon. Bio, regional und saisonal in der Küche tut allerdings nicht nur der Umwelt gut, sondern auch unserer Gesundheit.

Was genau bedeuten die Begriffe bio, regional und saisonal?

In erster Linie ist “Bio” auf die Herstellung bezogen, also, dass beispielsweise auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Düngemittel verzichtet wird. Ebenso sollte die Tierhaltung möglichst artgerecht stattfinden. Die Anforderungen und gesetzlichen Vorschriften hierzu sind in der EG-Öko-Basisverordnung geregelt.

Regional steht für kurze Transportwege und in der Region hergestellte Lebensmittel. Allerdings gibt es keine gesetzliche Definition dafür, was “regional” ganz konkret bedeutet. Jeder Händler kann demnach selbst bestimmen, was zu regionalen Produkten zählt und was nicht. Die “Milch aus der Region” kann dann auch mal gut und gerne 500 km weit gefahren sein. An dieser Stelle gerne etwas genauer hinsehen und nachfragen.

Saisonal betrifft häufig Obst und Gemüse, das zu einer bestimmten Zeit im Jahr geerntet wird. Wer diese Produkte außerhalb der Saison essen möchte, nimmt weite Transportwege und  einen sehr hohen Energieaufwand in Kauf.

Was bedeutet das für’s Klima?

Der Anbau von Bio-Produkten belastet die Umwelt weniger, als konventionelle Verfahren, da auf Pestizide verzichtet wird. Diese und weitere herkömmliche Düngemethoden lassen die Schadstoffbelastung enorm ansteigen, laugen die Böden aus und tragen zu einer Wasserknappheit sowie Wasserverschmutzung bei. “Bio” bedeutet also umweltfreundlich und auch gesünder für den Verbraucher.

“Regional” bedeutet dahingehend, dass geringere Treibhausgasemissionen erzeugt werden und dadurch die Umwelt weniger belastet wird. Generell entstehen diese beim Anbau, der Ernte, der Lagerung und der Weiterverarbeitung von diversen Lebensmitteln. Zum Großteil werden sie aber durch den Transport dieser Lebensmittel erzeugt, der bei regionalen Produkten sehr kurz ausfallen sollte. Darüber hinaus werden so Betriebe in der Region unterstützt.

Saisonales Obst und Gemüse ist häufig weniger schadstoffbelastet. Darüber hinaus fallen hohe Energiekosten weg, da kein Gewächshaus benötigt wird.

Schauen Sie diesbezüglich auch bei Green-Kitchen vorbei, um weitere tolle Tipps bezüglich nachhaltigem Kochen, mit Bio-, regionalen sowie saisonalen Produkten zu erhalten.

Was wächst wann?

Welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit wächst, hängt ganz von den klimatischen Bedingungen der jeweiligen Region ab. In Deutschland wachsen im Normalfall u. a. folgende Lebensmittel in folgenden Jahreszeiten:

  • Frühling – Kräuter, Bärlauch, Rhabarber, Erdbeeren, Karotten, Rucola, Spargel, Spinat
  • Sommer – Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen, Paprika, Tomaten, Melonen, Zucchini, Pfirsiche, Preiselbeeren, Stachelbeeren
  • Herbst – Äpfel, Birnen, Kürbisse, Mais, Kartoffeln, Pilze, Quitten, Rote Bete, Zwetschgen
  • Winter – Zwiebeln, Steckrüben, Zitronen, Wirsing, Schwarzwurzelgemüse, Orangen, Kohl

Wie findet man regionale und saisonale Lebensmittel?

Wer regional und saisonal essen und auch selbst kochen möchte, findet passende Lebensmittel ziemlich sicher auf dem Wochenmarkt, der in größeren Gemeinden und Städten in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich stattfindet. Aber Vorsicht, auch hier werden Produkte vom Großmarkt bzw. aus anderen Ländern angeboten, deshalb lieber einmal mehr nachfragen, woher die Lebensmittel stammen und ob es sich um Bio- Qualität handelt etc. In der Regel sind Produkte aus eigenem Anbau aber gekennzeichnet, durch die man sich nicht nur gesünder ernährt, sondern auch die Bauern in der Region unterstützt.

Auch im Supermarkt können saisonale und regionale Lebensmittel erworben werden. Hier sind die Produkte genau gekennzeichnet und man sieht, woher sie kommen. Wer nun noch weiß, was zu welcher Zeit geerntet wird, kann sich mit Regionalem und Saisonalem eindecken.

Fazit

In erster Linie ist es nicht wichtig, dass jeder alles richtig macht. Wichtig ist allerdings, sich Schritt für Schritt ein nachhaltiges Bewusstsein anzueignen. Das passiert nicht von heute auf morgen, aber wo sollte man besser anfangen, als bei der eigenen Ernährung, mit der man sich durch Bio-Produkte, saisonalen sowie regionalen Lebensmitteln so viel Gutes tun kann.

Mila Bergmann

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